Summer Power Bowl

Eine Schüssel voll Sommer Glück…

Wußtest du, dass Edbeeren Nüsse sind, mehr Vitamin C als eine Orange haben und nach der Ernte nicht mehr nachreifen (weswegen du sie immer reif kaufen solltest)?

Erdbeeren sind kleine (Schein)früchtchen mit enormen Power und aphrodisierende Wirkung. Unterstützen den Darm, kräftigen das Immunsystem und fördern das Zellwachstum. Nature Power!!!!!!

Jetzt ist die Hauptsaison (Mai, Juni, Juli) der heimatlichen super Früchte. Weiter unten findest du eines meiner Lieblingsrezepte, eine sehr leckere Kombination aus Früchten, Salat und Samen, die dir ganz viel Kraft schenken und dich mit allem versorgen was du für einen guten, energiegeladenen Start in den Tag brauchst! Ganz nebenbei sorgt die „Schüssel voll Sommer Glück“ für einen schönen „Glow“ im Gesicht!

Tipp: Verbinde das Rezept mit einer bewegten Meditation: Erdbeeren pflücken kannst du hier. FEEL the summer! MOVE your body. BALANCE your mind!

Summer Power Bowl

500 g Erdbeeren (Vitamin C, B2, Fohlsäure) – Immunbooster

2 Handvoll Vogerlsalat (Eisen)

1 Banane (Magnesium, Kalium, Zink)

1 Apfel (Ballaststoffe, Pektin)

Saft aus 2 Orangen (Vitamin A)

200 g Heidelbeeren (Antioxidantien)  – der „Glowmaker“

2 TL Sonnenblumenkerne (Eiweiß, Magnesium, Fohlsäure) – vegane Eiweißquelle

2 TL Mandelblätter (Vitamin B1 & B2) – Nervennehrung

Zimt (yummy und macht Speisen bekömmlicher)

  1. Vogerlsalat waschen, schleudern
  2. Erdbeeren, Apfel, Heidelbeeren waschen & schneiden
  3. Orangen auspressen, mit Obst und Salat  vermischen
  4. 5 Minuten ziehen lassen
  5. Mit Mandelblätter, Sonnenblumenkernen und Zimt verfeinern

 

 

 

 

 

 

 

IdeenRaum@Zwirnschmalz

Happy in Mistelbach

Mistelbach ist für mich:

56 Nationalitäten, das rattern von Nähmaschinen (alte, gespendete Singer Nähmaschinen, die wieder in Schwung gebracht wurden) ein Beet das verbindet – und ein Küchentisch der alle und alles zusammenbringt.

Die Reise nach Mistelbach, Veronika und einem Küchentisch voll Inspiration:

Vor circa 2 Wochen machte ich mich mit meinem Zucchinipflänzchen auf den Weg nach Mistelbach. 9ter Mai, Wien grau in grau gekleidet und kalt. Im Zug dachte ich darüber nach, was mich in Mistelbach erwarten würde, welche Gesichter sich hinter den Yoga Accessoires mit Herz, die ich in meinem Studio verwende und auch verkaufe verbergen.

Veronika hatte ich ein paar Mal getroffen, private Klops Dealerin und eine der Gründerinnen von Zwirnschmalz. Eine Fülle Frau (laut eigener Aussage und ich stimme dem zu – eine Frau, smart mit Format) mit viel Sinn für (auch gern schrägen) Humor und einem großformatigen Herzen, das ALLE inkludiert.

Mistelbach Feeling:

Während die knallgelben Rapsfelder vorbeizogen, die Sonne rauskam und ich mein kleines Zucchinipflänzchen in Händen hielt, ließ ich mir nochmals meine Fragen durch den Kopf gehen. Als ich ankam war es ruhig in Mistelbach und sonnig.

Es fühlte sich an, als atmete ich aus nach dem schnellen Puls der Stadt. Die nächste Einatmung brachte Ruhe, frische Luft und ein Gefühl von Raum.

Das Beet ist voll:

Veronika hatte mir vorab eine Wegbeschreibung zu ihrem Haus geschickt, vorbei an dem Gemeinschaftsgarten „Das Beet ist voll“, auch ein Projekt von Zwirnschmalz. Ganz zaghaft beginnen hier die Pflänzchen zu wachsen, viele gespendet, einige zugekauft. Gepflanzt von Mistelbachern und Neumistelbachern. Noch ist nicht viel zu sehen, aber was sichtbar ist: ein gepflegter Boden für den Sorgen getragen wird, Setzlinge die beginnen zu wachsen und der Garten als Aufgabe gegen Langeweile und Hilflosigkeit der Neumistelbacher die (oft schon seit Jahren) auf die Bestätigung ihres Asylantrags warten. Zur Passivität gezwungen – kein schönes Gefühl, wenn man nicht selbst bestimmen kann, warten muss…

Letztes Jahr hat (ein kleineres) Gemeinschaftsbeet 40 Gläser Tomatensugo gebracht und 15 kg Kirschen wurden zu köstlicher Marmelade verarbeitet. Überschüsse wurden verteilt, eingekocht und auch verkauft, der Ertrag ging wieder an den Verein um neue Projekte zu finanzieren. Ich hoffe, dass auch dieses Jahr ganz viel wächst und gedeiht – ich bin eine große Pasta Liebhaberin und was gibt es wohl besseres als ein Tomatensugo, dass mit soviel liebevoller Energie aufgeladen ist!

Am Beet vorbei, rechter Hand dann die Straße in die ich muß. Das Haus leicht zu erkennen, obwohl ich noch nie da war: es muß das mit dem großen roten Elch und den Sparten – Käfern am Haus (siehe Fotos unten) sein.

Adele und Roja:

Am Gartenzaun eine junge Mutter mit ihrer Tochter, die auch ins Haus möchten, Adele und Roja, wie ich später erfahre, Teil der Nährunde und Neumistelbacher seit 2015. Adele war früher Schneiderin in ihrem Land und steht mit einer Engelsgeduld mit Rat und Tat zur Seite, wenn sich zum Beispiel das Schnittmuster der Wendeschürze nicht erschließen will. Roja, die ihren Platz normaler Weise am Tisch bezieht, weicht auf die Couch aus zum Hausübung machen und überlässt mir ihren Platz am Tisch.

Einblicke, Ausblicke und der Holztisch:

Das rattern von Nähmaschienen, lachen, der Duft nach Tee, lustige Bommeln am Fenster, eine Klangschale, einige Pflanzen und bunter Stoff. Die Stimmung ist heimelig – wohlig. Alle sind emsig beschäftigt und während Stoff durch die Finger gleitet, jeder in seinem Rhythmus ist bekomme ich eine Idee davon, was es heißt „im Flow“ zu sein. Ich werde ganz still (fast schon schüchtern) und schalte auf Empfang, sehen, spüren… beobachten.

Der Stoff aus dem die Träume sind:

Knallige retro Muster aus den 70ern, Dirndelstoffe und die ein oder andere Jeans von mir, der ein zweites Leben geschenkt wurde. Ein Raum voller Stoff, bunt aber fein säuberlich sortiert. Alte Koffer beherbergen Zwirnschmalzstücke mit Herz (recyclete Stoffe, sozialer Hintergrund) und Hirn (praktisch & sinnvoll) in allen Größen und Einmachgläsern, Blechdosen und Holzkästchen geben Spulen und Knöpfen ein neues Zuhause. Mizis, Lankas und       in bunten Farben geben eine Idee, was aus all den Stoffen einmal wird. Und ich stellte im Geiste schon eine Liste zusammen was ich für mein Studio kaufen wollte und wer von meiner Familie und Freunden, was brauchen könnte. Nicht zu vergessen, dass mein Fahrrad, dass eher einem Einhorn gleicht sicher noch eine poppige Lenka mit mexikanischen Muster braucht!

Tischgespräche, Nähmeditation, Philosophie am Küchentisch und ganz nebenbei Integrationshilfe:

In der Zwirnshmalzzentrale, Veronikas Küchentisch – ZUMV = Zentrum für Umverteilung. In fröhlicher Runde werden Stoffspenden gesichtet, recycelt. Neue Projekte besprochen, mittlerweile ist Silvia auch gekommen und ich freue mich die Co – Gründerin kennen zu lernen. Es herrscht schon den ganzen Tag ein Kommen und Gehen. Das Haus ist offen für alle, mal kommt jemand auf einen Plausch, mal beginnt jemand zu nähen, mal wird ein neues Projekt getestet.

Das Haus, wie auch seine Bewohnerin ist offen für alle – eine „inklusive Gemeinde“ sei Mistelbach, wie mir Veronika verrät. „Wir kümmern ums Zuviel für Leute die zu wenig haben“ meint Sylvia. Und wir beginnen über Werte zu philosophieren, über unsere Gesellschaft und den ungezügelten Konsum, der oft ein Ausgleich sein soll zu einem Leben, dass uns eigentlich nicht glücklich macht.

Und da wiederum kommt Veronika ins Spiel, wenn wir aufhören zu horten, wieder Raum zu schaffen, innerlich wie äußerlich: Veronika Goller – Trennungshife für Menschen, die ihren Sachen ein zweites, sinnstiftendes und kreatives Leben geben möchten. Meine alten Jeans sind jetzt zum Beispiel tolle Yoga Kissen geworden (schau mal im Studio vorbei, da warten sie schon auf ein neues Zuhause).

Alle hier, sehen das, was sie hier tun als sinnvolle, schöne Freizeitgestaltung an. „Nähmeditation“ wie Barbara, ein neues Mitglied der Nährunde sagt. Und ganz nebenbei ist der Verein entstanden. Das hier ganz viel bewegt wird, Neumistelbacher/innen integriert werden, passiert ganz nebenbei, ganz einfach und mit Spaß und Herz!

 

Hier gehtˋs zu Zwirnschmalz (Stoffspenden immer willkommen)

Wenn du wissen willst, wie „happy“ Mistelbach ist, dann schau´ mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=BqhtR-7hllM

Yoga Accessoires mit Herz kaufen und Zwirnschmalz damit unterstützen, dann komm´ bei mir im Studio vorbei: Mein Raum Yoga: 1030 Wien, Radetzkystraße 18/Top 1

Wer ist diese „Fülle Frau“, die das alles auf die Beine gestellt hat? Nächstes Monat könnt ihr in meinem Blog in einem sehr persönlichen Fragebogen mehr über sie erfahren!

Was habe ich in Mistelbach gemacht? Ich habe einen großen Yoga –  Bolster mit Bio Dinkelspelz gefüllt und es beyogt – meine Talente liegen eben woanders, nicht im nähen…aber ich darf wiederkommen, in das fröhliche Haus in Mistelbach und vielleicht, versuch ich dann auch was zu nähen 😉

 

 

Ich bin…

…ich bin mehr als meine Sucht…

Ich bin mehr als meine Sucht, ich bin mehr als meine Angst, ich bin mehr als mein Körper, ich bin…

 

ICH BIN ICH

 Essstörung, Bipolare Störung, Alkoholmissbrauch, Medikamentenmissbrauch, Burnout, Angst…und irgendwo dazwischen, da bin ich.

Ramana Maharshi, der Weise vom Berg Arunachala in Südindien fragt: „Wer bin ich?“ Und ich frage mich das auch. In den 90er Jahren war ich die Anorektikerin (Danke an dieser Stelle einem Pfleger im Spital, der uns nur mit unseren Krankheiten ansprach, wahrscheinlich war ICH durch all das Elend nicht zu sehen, aber selbst da war ich ICH).

Die 00er Jahre verbrachte ich im Rausch, mal besser mal schlechter, bipolar war ich sowieso, aber hinter all dem Glitter und der Party, hinter all dem „Himmel-hoch-jauchzend“ und „zu-Tode-betrübt“ war ich noch immer ICH.

08 brannte und verbrannte ich. 24/7. Im Kopf alles so laut, dass ich mich selbst nicht mehr hören konnte, und trotzdem, hinter all dem Lärm, war ich immer noch ICH.

Betäubt, verbrannt, gefühlstaub, traurig, ängstlich, körperlos – dahinter war ich, immer noch ICH

2011 die Wende, ernüchtert, trocken, forschend, fragend – dahinter, ganz leise ICH.

„Hallo ICH, darf ich die kennen lernen?“

Valentins Lieblingsstück

Für alle, für die der Valentinstag wieder gaaaaanz überraschend gekommen ist oder die sich selbst etwas Gutes gönnen möchten. Schnell, schön, LECKER!

Vegane Rosen Muffins

Input:

  • Veganer Strudelteig (clever z.B.: bei Merkur)
  • 4 Äpfel (in der Farbe der Liebe: rot oder in der Studio Farbe: pink
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL brauner Zucker
  • Marillen Marmelade

Made with love:

  • Teig ausrollen
  • Mit Marmelade bestreichen
  • In 6 gleichgroße Streifen schneiden
  • Äpfel halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden (MIT der Schale)
  • Apfelstücke mit heißem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen
  • Apfelstücke schuppenförmig auflegen (lass am Anfang und Ende des Teigstreifens ein wenig Platz, die Apfelstücke stehen mit der farbigen Seite über den Rand)
  • Zimt und Zucker  mischen und auf die Apfelstücke streuen
  • Rollen (mit viel Gefühl)
  • In Muffinförmchen geben und bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten – 30 Minuten backen bis sie schön braun sind

Output:

  • Leuchtende Augen
  • Mhmmmm
  • Wow

„…Yoga ist doch nur rumsitzen in Wollsocken und atmen!“

„Warum soll ich zum Yoga gehen? Das ist doch nur rumsitzen in Wollsocken und atmen. Viel zu wenig Bewegung für mich!“ So, oder so ähnlich waren meine Gedanken vor meiner ersten Yogastunde. Ich hatte ein ziemlich einseitiges Bild von Yoga im Kopf. Alternde Hippies, asketische Lichtwesen und Ökofreaks sitzen in einem Räucherstäbchen nebligen Raum und atmen sich gemeinsam ins Nirvana.

Ich war eher der Typ, wenn schon Nirvana dann die Band, wenn schon rauchige Luft, dann von meiner Marlboro (gerne auch jede andere Zigarettenmarke). Kollektives Atmen in einem Raum voller Menschen die alles und jeden mit ihrer friedvollen Liebe überschütten möchten war nicht gerade die Vorstellung von mir, wie ich meine Freizeit verbringen wollte. Die Sache mit dem Verbiegen von Körperteilen rang mir Respekt ab, aber schreckte mich auch ein wenig ab.

Und überhaupt, was soll an sitzen und atmen so toll sein? Wo liegt da der Reiz? Wo die Herausforderung? „Sitzen kann doch jeder, und warum soll ich für´s atmen Geld zahlen?“ dachte ich mir.  Brauche ich wirklich Gesellschaft beim atmen? Macht das einen Unterschied?

Manche Antworten auf meine Fragen entdeckte ich erst viel später auf meinem Yogaweg, manche bekam ich gleich in meiner ersten Einheit: Sitzen und SITZEN ist ein großer Unterschied!

Was macht dein Rücken gerade, während du das hier liest? Schief, krumm? Beine überschlagen? Dann erst weiter im Text, wenn du gerade sitzt (gerne auch am Boden).

Also zum Thema SITZEN: Ein „bequemer“ aufrechter Sitz kann ganz schön anstrengend sein (oder werden) am Anfang des persönlichen Yogaweges. Quasi ein aufmerksames Sitzen, ein achtsames (Yogis lieben dieses Wort, inspiriert mich zum Yoga Bingo) Sitzen. Da spürt man auf einmal Muskeln in seinem Rücken, von denen wußte man gar nicht, das sie da sind. So ein gut eingerichteter Schneidersitz mit einer aufgerichteten Wirbelsäule geht ganz schön rein, wenn man mal längere Zeit darin verbringt. Entspannung? Weit gefehlt! Zu Anfang hab´ ich mich beim sitzen (ja, SITZEN!!!!!!) mehr verspannt als sonst wo. Und ja, man kann im Rücken vom SITZEN einen Muskelkater bekommen… Hilfsmittel wie Blöcke helfen ein wenig, aber sind wir uns ehrlich: für 90% der Yoga Newbies ist SITZEN anstrengend. Punkt.

Auch das vermeintlich einfache Thema Atmen stellte sich als schwieriger heraus als gedacht. Wie soll ich bloß in meine große Zehe atmen? Kleiner Scherz, Atemführung kommt erst später. Aber schon die Basics können eine Challange darstellen. Die volle Yogaatmung führt einem so richtig schön vor Augen, wie wenig Platz man zum atmen nutzt und was die ein oder andere Schachtel Marlboro (oder eine andere Marke) angerichtet hat. Aber auch den Nichtrauchern geht es da nicht besser (außer sie spielen ein Blasinstrument oder sind Taucher). Für mich war das ein Yoga – AHA – Erlebnis (eines von vielen, in den folgenden Jahren). Tiefes, volles Atmen hatte ich offensichtlich verlernt und bei der Einatmung soll sich mein Bauch nach außen bewegen… Jahrelanges Baucheinziehen, ließen diese Übung ein seltsames Gefühl erzeugen und weil sonst nur die Brust zum Atem genutzt wird, muß man da erst mal wieder Raum schaffen.

Und da reden wir nur mal von der vollen Yogaatmung die vom Bauch zu den Schlüsselbeinen geht und dann wieder retour, nicht von den Pranayamas, den Atemübungen.

Aber kommt Zeit kommt Atem! Yoga lässt uns wieder Raum zurückerobern! Und bei den Pranayamas gibt es ein paar abgefahrene Techniken. Wußtest du, das es eine Atemübung gibt die dich bei den heißen Sommertemperaturen der letzten Jahre kühlt? Der „leuchtende Schädel“ eine Atemübung ist? Oder das dein Atem tatsächlich und wissenschaftlich nachgewiesen, deinen Blutdruck senken kann und beruhigend auf dein Nervensystem wirkt? Ich bin mittlerweile ein „Atem – Fan“ und ganz nebenbei auch Nichtraucher (YEEEEEEEEAAAAA!!!!!!)

SITZEN kann ich mittlerweile auch. Baucheinziehen ist nicht mehr nötig – mein Rücken ist jetzt so stark, dass ich viel aufrechter geh´, steh´ und sitze: Macht nen tollen Bauch.

Last but not least: ich liebe meine „ Yogasocks„!

Hatha Yoga – Die Wurzel

  Was bedeutet Hatha Yoga?IMGP2812

Hier eine allgemeine Deffinition:

Hatha Yoga ist die Wurzel aller dynamischen Yogastile. Egal ob Ashtanga, Bikram, Yin, Hot und wie sie alle heißen mögen. Hatha Yoga ist also der körperbezogene Übungsweg des Yoga.  (Bitte lies kurz weiter, lass dich ein wenig auf die Klischees ein, ich versprech`dir, die anderen 2/3 des Artikel werden dich überraschen….Anmk. des Autors  -das wollt ich schon immer mal schreiben *gg*) Also weiter im Text: Die Energien im Körper  wahrzunehmen, zu verstehen und zu lenken ist der Gedanke dahinter. Das selbe gilt nicht nur für die Energien im Körper sondern auch für den Körper selber. Mit sich selbst in Verbindung zu treten, sich kennen zu lernen, sich zu verstehen zu lernen, die eigene Welt wahrzunehmen wie sie ist, seinen Körper seinen Geist.

Das viel zitierte „zu seiner Mitte finden“, der „Seelenfrieden“, der „ruhige Geist“, die „große Freiheit“

Aber was bedeutet das für dich und mich?

Was bedeutet das für einen Menschen, der im 21. Jahrhundert in Wien lebt, der einen Alltag hat (Job, Freunde, Familie und sowas…..), seine eigenen Sorgen und Ängste hat (Weltfrieden gut und schön, aber der agressive Chef, oder ein kranker Verwandter machen uns meist mehr Sorgen), seine eigenen körperlichen Deffizite (hier ein paar Klassiker: Nacken, Rücken, Schultern…..was? Welche Körperwahrnehmung? Ich spür´mich nicht unterhalb vom Hals…..)?

Ist es wirklich der richtige Weg, wenn ich gleich versuche in einer unheimlich komplexen und anstregenden Körperhaltung, stundenlang in meinen großem Zeh zu atmen?

Ist DIE große Erleuchtung das Ziel?

Was ist überhaupt diese Erleuchtung? (Das würde hier zu weit führen, dafür gibt es bald mal einen eigenen Artikel – versprochen)

Ich weiß zwar  (noch) nicht was es für dich bedeutet, aber für mich bedeutet Hatha Yoga:

Bewegung (er)leben, mich selbst (er)leben, Leben (er)leben, Kraft & Stärke (er)leben, Spaß haben, Spaß an Bewegung haben, mir selbst begegnen, Antworten finden….

Da können dann schon mal Erkenntnisse kommen wie: „Wow, ich bin tatsächlich der Schöpfer meiner eigenen Welt!“ „Uhi, ich kann was bewegen!“ „Hier bin ich!!!! Und DAS hab´ich zu geben!!!!!“ „Ah, das ist also mein inneres Feuer“, „Na, ich lieb´mich zwar noch nicht aber ich hab`mich schon mit mir angefreundet“ „Ach, ich verzeih´ dir (und mein das sogar ernst!!!)“, „Ich bin stolz auf mich!“, „Ja, ich hab´mir die Zeit genommen“, „Nein, das stresst mich nicht.“

Körperlich: Erst Jammaste dann Namasté, „Was, da kann man auch schwitzen“ – dicht gefolgt von: „Da hat man auch Muskeln???!!!!!!“, „Ich kann aufrecht stehen“, „Wahnsinn, dachte nicht, dass ich das kann!“ „Waaaaaas, das kann man alles mit dem Atem machen?“, „Ja! Das ist ein sexy Yoga – Hintern!“, Fingerspreizen kann eine sehr fordernde Übung sein!

Und was bedeutet Yoga für dich? Finde es heraus, komm vorbei!

Yoga (er)leben @ Mein Raum Yoga

„Practice and all is coming“ – Pattabhi Jois

Yoga hat mir Eines auf jeden Fall beigebracht, nämlich, dass ich vom Denken ins Fühlen kommen muß.  Ins „Tun“ kommen. Hineinspüren und einfach machen.

Oft weiß der Bauch viel besser bescheid, als unser Kopf. Leider sind wir modernen Menschen, besonders hier im Westen, sehr in unserem Kopf verhaftet – auch ich.

Pattabhi Jois, ein großer Yogi lehrte uns: „Practice and all is coming“

Meine Übersetzung dazu: Geh hin, vertraue, übe, komm´ins „Tun“, wiederhole und alles wird kommen!

Also lass´dich nicht von deinen Gedanken entmutigen (hier ein paar Klassiker: Ich kann nicht, trau`mich nicht, ist zu schwer für mich, ich bin nicht…..alt/jung, schlank/kräftig, gelenkig/dehnbar, gut genug…..dafür). Glaub`nicht alles was du denkst.

Frag`deinen Bauch, mach einen ersten Schritt. Beim Yoga, im Alltag, im Job, in der Liebe!

Komm`ins „Tun“ @ Mein Raum Yoga