…ich mach schon viel Sport, warum also auch noch Yoga?

„Learn the practise, learn how toBudokon Yogaworkhsop mit Cameron Shayne in Graz | yogaguide News move your body,
so you can learn how to move your mind and
you can learn how to move your life“

Kancho Cameron Shayne

 

 

Wann haben wir angefangen uns zu limitieren und unsere Freiheit aufzugeben? Es gibt nicht nur eine richtige Art sich zu bewegen und sich etwas Gutes zu tun – vielmehr sind es verschiedene (individuelle) Wege.

Was bewegt dich? Nur (zum Beispiel) Crossfit ist zu wenig – nur Yoga auch! Yoga, im Ursprünglichen Sinne soll „Ganz“ machen, es hilft uns zu erkennen was uns fehlt und das Fehlende auszugleichen. Körper & Geist zusammenzubringen.

Ich halte es da wie Kancho Cameron Shayne, von dem das obere Zitat stammt: Wir brauchen die Kraft & den Fokus eines Kriegers und die Geduld, Demut und Gelassenheit eines Yogis um unseren individuellen Weg zu gehen. Ein miteinander, eine Ergänzung zu einem ganzheitlichen System, das sich gegenseitig ergänzt.

Was bewegt dich?

Ich habe für mich eine Mischung aus Crossfit und Yoga gefunden und bin immer wieder ganz neugierig auf frische Impulse z.B. Elemente aus dem Tanz, Kampfsport, Philosophie Systemen, Kreativarbeit oder Körperarbeit.

Move your body – move your mind! Und bitte hör´auf dich zu limitieren (geistig & körperlich)

 

Unflexibel wie ein Brett…

…ich bin ja viel zu unflexibel für Yoga…

Hhmmm, wenn der Satz so da steht, kommt er euch nicht auch komisch vor? Ich möchte da gleich fragen: WAS ist unflexibel?

Der Körper? Dann solltest du auf jeden Fall mal Yoga ausprobieren! Oder ist es doch der Geist? Wenn es Zweiteres ist, dann wäre Yoga sogar noch empfehlenswerter!

Pinterest, Instagram und Co sind ne tolle Sache, aber leider hat sich dadurch auch bei vielen im Kopf festgesetzt, dass schöne Menschen, spektakuläre Asanas (Körperübungen) bei Sonnenuntergang am Strand machen.

Einbeinig, einhändig, kopfübergedreht, der Linke Zeh am Kopf, der Rücken einem Kipferl gleich gebogen mit einem lächelnden Gesicht in atemberaubender Atmosphäre oder im heimischen (durchgestylten Wohnzimmer) präsentieren sich die Yoginis uns Yogis.

Versteht mich nicht falsch, auch ich habe eine Pinwand bei Pinterest wo ich solche ästhetischen Bilder sammle, aber es ist auch nur ein Teil der Wahrheit. Ein Pinselstrich im ganzen Yoga – Gemälde. Was ist also unflexibel? Dein Körper, der das (noch) nicht kann oder dein Ego, dass das unbedingt sofort können will und muss oder dir sagt, dass du das garnicht erst probieren brauchst, weil es zu schwer ist?

Respekt vor der körperlichen Leistung, der unermüdlichen Übung und der Disziplin, die diesen Fotos vorausgegangen sind! Respekt auch vor einem klaren, fokussierten Geist, der dieses Ziel erreichen wollte. Aber wie gesagt, es ist nur ein Teil des Ganzen. 

„Yoga ist, wenn die Bewegungen des Geistes zur Ruhe kommen. Dann entsteht die Fähigkeit jenseits aller vorgefassten Meinungen und Vorstellungen das Wahre zu erkennen.“  Yoga Sutra 1.2. & 1.3.

Also, was ist unflexibel?

Hier ein wenig „Echtzeit“ Yoga – wir sehen uns auf der Matte! 

Alles Liebe

 

Patricia

Summer Power Bowl

Eine Schüssel voll Sommer Glück…

Wußtest du, dass Edbeeren Nüsse sind, mehr Vitamin C als eine Orange haben und nach der Ernte nicht mehr nachreifen (weswegen du sie immer reif kaufen solltest)?

Erdbeeren sind kleine (Schein)früchtchen mit enormen Power und aphrodisierende Wirkung. Unterstützen den Darm, kräftigen das Immunsystem und fördern das Zellwachstum. Nature Power!!!!!!

Jetzt ist die Hauptsaison (Mai, Juni, Juli) der heimatlichen super Früchte. Weiter unten findest du eines meiner Lieblingsrezepte, eine sehr leckere Kombination aus Früchten, Salat und Samen, die dir ganz viel Kraft schenken und dich mit allem versorgen was du für einen guten, energiegeladenen Start in den Tag brauchst! Ganz nebenbei sorgt die „Schüssel voll Sommer Glück“ für einen schönen „Glow“ im Gesicht!

Tipp: Verbinde das Rezept mit einer bewegten Meditation: Erdbeeren pflücken kannst du hier. FEEL the summer! MOVE your body. BALANCE your mind!

Summer Power Bowl

500 g Erdbeeren (Vitamin C, B2, Fohlsäure) – Immunbooster

2 Handvoll Vogerlsalat (Eisen)

1 Banane (Magnesium, Kalium, Zink)

1 Apfel (Ballaststoffe, Pektin)

Saft aus 2 Orangen (Vitamin A)

200 g Heidelbeeren (Antioxidantien)  – der „Glowmaker“

2 TL Sonnenblumenkerne (Eiweiß, Magnesium, Fohlsäure) – vegane Eiweißquelle

2 TL Mandelblätter (Vitamin B1 & B2) – Nervennehrung

Zimt (yummy und macht Speisen bekömmlicher)

  1. Vogerlsalat waschen, schleudern
  2. Erdbeeren, Apfel, Heidelbeeren waschen & schneiden
  3. Orangen auspressen, mit Obst und Salat  vermischen
  4. 5 Minuten ziehen lassen
  5. Mit Mandelblätter, Sonnenblumenkernen und Zimt verfeinern

 

 

 

 

 

 

 

IdeenRaum meets Paperbird

4 Paper Lovers

Ich rieche an Büchern, ich habe einen physischen Kalender (mein Google Kalender ist mir noch immer unsympathisch) und ich liebe es mit meiner Füllfeder in mein Tagebuch zu schreiben. Ja, ich bin eine Briefeschreiberin, die sogar Siegelwachs besitzt und verwendet. Ich bevorzuge 220 g Papier zum schreiben, und bin ein Fan von Notizzettelchen (sehr zum Leidwesen meiner Freundin, ich verteile sie in der ganzen Wohnung) und sammle Notizbücher (oft zum reinschreiben viel zu schade – ein Tick)

Haptik hat etwas Lustvolles. Da geht es um FEEL – fühlen, im warsten Sinne beGREIFEN. Für mich ist es eine Verbindung zum „Hier & Jetzt“, eben erlebnsiorientiert!

Wenn es dir auch so geht, dann kann ich dir meine neueste Entdeckung in puncto tolles Geschäft mit Lieblingsstücken ans Herz legen: Paperbird

In der Nähe meines Studios (Mein Raum Yoga, Radetzkystraße 18/Top 1, 1030 Wien) hat Paperbird seine Pforten geöffnet. Eine One-woman-show (was sie bewegt erfährst du nächste Woche  auf meinem Blog, die Antworten des GedankenRaum Fragebogens kommen direkt vom Herzen) mit einer schönen Idee und den Willen sie umzusetzen und uns mit zauberhaften Papierkreationen (schau dir mal die Fotos unten an) zu verführen!

Anbei zeig ich dir ein paar Impressionen von meinem letzten Besuch. Meine Lieblingsstücke sind die bunten „Love Notes“ und (natürlich) die Paperbirds (die auch mein Schaufenster schmücken, danke Teresa!), die mich immer daran erinnern, dass wir unseren Ideen und Träume Flügel verleihen können!

 

IdeenRaum@Zwirnschmalz

Happy in Mistelbach

Mistelbach ist für mich:

56 Nationalitäten, das rattern von Nähmaschinen (alte, gespendete Singer Nähmaschinen, die wieder in Schwung gebracht wurden) ein Beet das verbindet – und ein Küchentisch der alle und alles zusammenbringt.

Die Reise nach Mistelbach, Veronika und einem Küchentisch voll Inspiration:

Vor circa 2 Wochen machte ich mich mit meinem Zucchinipflänzchen auf den Weg nach Mistelbach. 9ter Mai, Wien grau in grau gekleidet und kalt. Im Zug dachte ich darüber nach, was mich in Mistelbach erwarten würde, welche Gesichter sich hinter den Yoga Accessoires mit Herz, die ich in meinem Studio verwende und auch verkaufe verbergen.

Veronika hatte ich ein paar Mal getroffen, private Klops Dealerin und eine der Gründerinnen von Zwirnschmalz. Eine Fülle Frau (laut eigener Aussage und ich stimme dem zu – eine Frau, smart mit Format) mit viel Sinn für (auch gern schrägen) Humor und einem großformatigen Herzen, das ALLE inkludiert.

Mistelbach Feeling:

Während die knallgelben Rapsfelder vorbeizogen, die Sonne rauskam und ich mein kleines Zucchinipflänzchen in Händen hielt, ließ ich mir nochmals meine Fragen durch den Kopf gehen. Als ich ankam war es ruhig in Mistelbach und sonnig.

Es fühlte sich an, als atmete ich aus nach dem schnellen Puls der Stadt. Die nächste Einatmung brachte Ruhe, frische Luft und ein Gefühl von Raum.

Das Beet ist voll:

Veronika hatte mir vorab eine Wegbeschreibung zu ihrem Haus geschickt, vorbei an dem Gemeinschaftsgarten „Das Beet ist voll“, auch ein Projekt von Zwirnschmalz. Ganz zaghaft beginnen hier die Pflänzchen zu wachsen, viele gespendet, einige zugekauft. Gepflanzt von Mistelbachern und Neumistelbachern. Noch ist nicht viel zu sehen, aber was sichtbar ist: ein gepflegter Boden für den Sorgen getragen wird, Setzlinge die beginnen zu wachsen und der Garten als Aufgabe gegen Langeweile und Hilflosigkeit der Neumistelbacher die (oft schon seit Jahren) auf die Bestätigung ihres Asylantrags warten. Zur Passivität gezwungen – kein schönes Gefühl, wenn man nicht selbst bestimmen kann, warten muss…

Letztes Jahr hat (ein kleineres) Gemeinschaftsbeet 40 Gläser Tomatensugo gebracht und 15 kg Kirschen wurden zu köstlicher Marmelade verarbeitet. Überschüsse wurden verteilt, eingekocht und auch verkauft, der Ertrag ging wieder an den Verein um neue Projekte zu finanzieren. Ich hoffe, dass auch dieses Jahr ganz viel wächst und gedeiht – ich bin eine große Pasta Liebhaberin und was gibt es wohl besseres als ein Tomatensugo, dass mit soviel liebevoller Energie aufgeladen ist!

Am Beet vorbei, rechter Hand dann die Straße in die ich muß. Das Haus leicht zu erkennen, obwohl ich noch nie da war: es muß das mit dem großen roten Elch und den Sparten – Käfern am Haus (siehe Fotos unten) sein.

Adele und Roja:

Am Gartenzaun eine junge Mutter mit ihrer Tochter, die auch ins Haus möchten, Adele und Roja, wie ich später erfahre, Teil der Nährunde und Neumistelbacher seit 2015. Adele war früher Schneiderin in ihrem Land und steht mit einer Engelsgeduld mit Rat und Tat zur Seite, wenn sich zum Beispiel das Schnittmuster der Wendeschürze nicht erschließen will. Roja, die ihren Platz normaler Weise am Tisch bezieht, weicht auf die Couch aus zum Hausübung machen und überlässt mir ihren Platz am Tisch.

Einblicke, Ausblicke und der Holztisch:

Das rattern von Nähmaschienen, lachen, der Duft nach Tee, lustige Bommeln am Fenster, eine Klangschale, einige Pflanzen und bunter Stoff. Die Stimmung ist heimelig – wohlig. Alle sind emsig beschäftigt und während Stoff durch die Finger gleitet, jeder in seinem Rhythmus ist bekomme ich eine Idee davon, was es heißt „im Flow“ zu sein. Ich werde ganz still (fast schon schüchtern) und schalte auf Empfang, sehen, spüren… beobachten.

Der Stoff aus dem die Träume sind:

Knallige retro Muster aus den 70ern, Dirndelstoffe und die ein oder andere Jeans von mir, der ein zweites Leben geschenkt wurde. Ein Raum voller Stoff, bunt aber fein säuberlich sortiert. Alte Koffer beherbergen Zwirnschmalzstücke mit Herz (recyclete Stoffe, sozialer Hintergrund) und Hirn (praktisch & sinnvoll) in allen Größen und Einmachgläsern, Blechdosen und Holzkästchen geben Spulen und Knöpfen ein neues Zuhause. Mizis, Lankas und       in bunten Farben geben eine Idee, was aus all den Stoffen einmal wird. Und ich stellte im Geiste schon eine Liste zusammen was ich für mein Studio kaufen wollte und wer von meiner Familie und Freunden, was brauchen könnte. Nicht zu vergessen, dass mein Fahrrad, dass eher einem Einhorn gleicht sicher noch eine poppige Lenka mit mexikanischen Muster braucht!

Tischgespräche, Nähmeditation, Philosophie am Küchentisch und ganz nebenbei Integrationshilfe:

In der Zwirnshmalzzentrale, Veronikas Küchentisch – ZUMV = Zentrum für Umverteilung. In fröhlicher Runde werden Stoffspenden gesichtet, recycelt. Neue Projekte besprochen, mittlerweile ist Silvia auch gekommen und ich freue mich die Co – Gründerin kennen zu lernen. Es herrscht schon den ganzen Tag ein Kommen und Gehen. Das Haus ist offen für alle, mal kommt jemand auf einen Plausch, mal beginnt jemand zu nähen, mal wird ein neues Projekt getestet.

Das Haus, wie auch seine Bewohnerin ist offen für alle – eine „inklusive Gemeinde“ sei Mistelbach, wie mir Veronika verrät. „Wir kümmern ums Zuviel für Leute die zu wenig haben“ meint Sylvia. Und wir beginnen über Werte zu philosophieren, über unsere Gesellschaft und den ungezügelten Konsum, der oft ein Ausgleich sein soll zu einem Leben, dass uns eigentlich nicht glücklich macht.

Und da wiederum kommt Veronika ins Spiel, wenn wir aufhören zu horten, wieder Raum zu schaffen, innerlich wie äußerlich: Veronika Goller – Trennungshife für Menschen, die ihren Sachen ein zweites, sinnstiftendes und kreatives Leben geben möchten. Meine alten Jeans sind jetzt zum Beispiel tolle Yoga Kissen geworden (schau mal im Studio vorbei, da warten sie schon auf ein neues Zuhause).

Alle hier, sehen das, was sie hier tun als sinnvolle, schöne Freizeitgestaltung an. „Nähmeditation“ wie Barbara, ein neues Mitglied der Nährunde sagt. Und ganz nebenbei ist der Verein entstanden. Das hier ganz viel bewegt wird, Neumistelbacher/innen integriert werden, passiert ganz nebenbei, ganz einfach und mit Spaß und Herz!

 

Hier gehtˋs zu Zwirnschmalz (Stoffspenden immer willkommen)

Wenn du wissen willst, wie „happy“ Mistelbach ist, dann schau´ mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=BqhtR-7hllM

Yoga Accessoires mit Herz kaufen und Zwirnschmalz damit unterstützen, dann komm´ bei mir im Studio vorbei: Mein Raum Yoga: 1030 Wien, Radetzkystraße 18/Top 1

Wer ist diese „Fülle Frau“, die das alles auf die Beine gestellt hat? Nächstes Monat könnt ihr in meinem Blog in einem sehr persönlichen Fragebogen mehr über sie erfahren!

Was habe ich in Mistelbach gemacht? Ich habe einen großen Yoga –  Bolster mit Bio Dinkelspelz gefüllt und es beyogt – meine Talente liegen eben woanders, nicht im nähen…aber ich darf wiederkommen, in das fröhliche Haus in Mistelbach und vielleicht, versuch ich dann auch was zu nähen 😉

 

 

Ich bin…

…ich bin mehr als meine Sucht…

Ich bin mehr als meine Sucht, ich bin mehr als meine Angst, ich bin mehr als mein Körper, ich bin…

 

ICH BIN ICH

 Essstörung, Bipolare Störung, Alkoholmissbrauch, Medikamentenmissbrauch, Burnout, Angst…und irgendwo dazwischen, da bin ich.

Ramana Maharshi, der Weise vom Berg Arunachala in Südindien fragt: „Wer bin ich?“ Und ich frage mich das auch. In den 90er Jahren war ich die Anorektikerin (Danke an dieser Stelle einem Pfleger im Spital, der uns nur mit unseren Krankheiten ansprach, wahrscheinlich war ICH durch all das Elend nicht zu sehen, aber selbst da war ich ICH).

Die 00er Jahre verbrachte ich im Rausch, mal besser mal schlechter, bipolar war ich sowieso, aber hinter all dem Glitter und der Party, hinter all dem „Himmel-hoch-jauchzend“ und „zu-Tode-betrübt“ war ich noch immer ICH.

08 brannte und verbrannte ich. 24/7. Im Kopf alles so laut, dass ich mich selbst nicht mehr hören konnte, und trotzdem, hinter all dem Lärm, war ich immer noch ICH.

Betäubt, verbrannt, gefühlstaub, traurig, ängstlich, körperlos – dahinter war ich, immer noch ICH

2011 die Wende, ernüchtert, trocken, forschend, fragend – dahinter, ganz leise ICH.

„Hallo ICH, darf ich die kennen lernen?“

„…ich bin ja nicht so der Eso – Freak …“

…eine weiß gekleidete Frau mit Turban saß vor uns…

…eine weiß gekleidete Frau mit Turban saß vor uns, die Arme gehoben (um die Energie im Raum zu halten), rezitierte sie seit gut 15 Minuten ein Mantra und ich dachte mir fallen die Hände ab, denn die hatte ich über den Kopf gehoben und bewegte sie seit 15 Minuten. Schweißperlen standen auf meiner Stirn, hatte ich erwähnt das es Sommer ist und 45 Grad im Raum herrschten? Man konnte die Luft schneiden, so aufgeladen war sie (´türlich hatten die geschlossenen Fenster wohl auch ´was damit zu tun – die Energie sollte ja nicht einfach davonfliegen, die wir hier erzeugten). Langsam spürte ich meine Arme nicht mehr, meine Augen vielen immer wieder zu, mein Kopf war leer, da war nur mehr das Mantra, das sich immer und immer wieder wiederholte…

Wäre es meine aller erste Yogastunde gewesen, ich wäre weggelaufen und nie wiedergekommen. Alle Klischees die ich so im Kopf hatte zu dieser Zeit wären bedient worden. Inklusive komischer, modischer Auswüchse mit Kirchencharakter – nein, ich wäre nicht bei Yoga geblieben. So eine Eso-Sache, das war nichts für mich…

Wie man an dieser Seite sieht bin ich bei Yoga geblieben und oben geschildertes Ereignis fand während meiner Yoga Intensivtage, die ich im Zuge meiner 200 RYT Yoga Lehrer Ausbildung besuchte, statt. Ich bin nicht davongelaufen, kann aber bis heute nicht genau in Worte fassen, was da passiert ist. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich später in Indien, aber dazu ein anderes Mal. Viel wichtiger, das war auch Yoga. Um genau zu sein: Kundalini Yoga.

Kurz und gut: Yoga ist nicht gleich Yoga. Und dein Yoga findet dich, oder du deinen Stil, wenn du auf die Suche gehst und offen bist. Die Yogawelt ist bunt, sammle Inspiration.

Zu der Eso-Sache…

Esoterik hat viel Kritik einstecken müssen. Die Esoterik wird gerne in ein Schmuddeleck voll Scharlatane und böser Gurus gesteckt, ein negativer Ton schwingt mit, der Geschmack von „Wunderwasser“ das alles heilt solange du genug dafür zahlst und der Duft nach Erleuchtung im Schnellverfahren – Esoterik sells.

Doch was bedeutet denn eigentlich Esoterik, Spiritualität, Religion und Yoga?

Vorweg: Das Thema ist wahnsinnig vielschichtig und ich kann dir hier nur meine Sicht der Dinge wiedergeben und einen Hinweis auf die allgemeine Definition. Ich mach´s kurz und schmerzlos, versprochen.

ESO: Ursprünglich bedeutet es eine (Geheim)Lehre die nach innen führt. Heute steht es gern in der Buchhandlung über all den schönen Yogabüchern, aber auch Selbshilfebücher und Lebenshilfebücher stehen gerne unter dem Titel. Oft wird es eher negativ verwendet. Einigen wir uns auf: Lehre, die sich nicht jedem erschließt (nur die, die sich wirklich intensiv damit beschäftigen und reflektieren) und auch Spiritualität, Religion und Yoga miteinbezieht. Hier geht`s weiter zu WIKI, wenn du dich mehr mit dem Thema beschäftigen willst.

Spiritualität & Religion: Sind Konzepte die sich mit dir und deiner Umwelt beschäftigen und mit der Welt an sich. Religion glaubt, Spiritualität erfährt (subjektiv, z.B.: beim meditieren)

Yoga: Für mich ist Yoga, eine Erfahrungswissenschaft mit körperlichen und geistigen Elementen. Zentrale Fragen: Wie gehe ich mit dem was in meinem Kopf und Körper passiert um? Wie gehe ich mit mir und meiner Umwelt um? (Yamas und Niyamas) Wer bin ich? „Yoga ist, wenn die Bewegung des Geistes zur Ruhe kommt“ – Yoga Sutra 1.2.

Und doch ist Yoga so Vieles mehr… Lebenseinstellung, Ausgleich, Workout,…

Was ist Yoga für dich? Finde es heraus und schau´im Studio vorbei.